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In den Mai gerudert

27.04.2018

In den Mai gerudert

Die BVG setzt bekanntlich auf umweltfreundliche Antriebe. Schon seit mehr als 100 Jahren braucht ein Berliner Linienfahrzeug weder Diesel noch Benzin und nicht einmal Strom, um zufriedene Fahrgäste an ihr Ziel zu bringen. Gemeint ist natürlich die Ruderfähre über die Müggelspree. Seit dem 1. Mai legt Paule III, so der Name des aktuellen Gefährts, wieder ab. Bis zum 30. September ist das rot-weiß-blaue Boot als Fährlinie F24 zwischen den Anlegern „Kruggasse“ in Rahnsdorf und „Spreewiesen“ in Müggelheim unterwegs. Gerudert wird sonnabends und sonntags sowie an Feiertagen, jeweils zwischen 11 und 19 Uhr.

Die kultverdächtige Fähre gibt es schon seit 1911. Beliebt ist sie bei Touristen, Ausflüglern und Einheimischen an beiden Ufern gleichermaßen. Für die Fahrt reicht ein gültiger BVG-Fahrschein. Die einzelne Tour gibt es schon zum Kurzstreckentarif für 1,70 Euro. Pro Fahrt können acht Passagiere über die Müggelspree schippern oder vier Fahrgäste mit Fahrrädern. Lediglich Tandems und E-Bikes sind wegen ihres Gewichts von der Beförderung ausgeschlossen.

Laut Fahrplan fährt die Linie F24 an den Betriebstagen zwischen 11 und 19 Uhr im Stundentakt. Zum Glück für die zahlreichen Fans nehmen es die Fährmänner damit aber meistens nicht ganz so genau und rudern auch öfter, wenn genug Passagiere am Ufer warten.

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