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»Ich durfte meinen Weg gehen«

»Ich durfte meinen Weg gehen«

Natürlich ist da „Lena Odenthal“, die „Tatort“-Kommissarin aus Ludwigshafen. Seit 32 Jahren verkörpert Ulrike Folkerts die taffe Kriminalistin, ihr verdankt sie große Bekanntheit beim Fernsehpublikum. Aber darauf festlegen – oder gar reduzieren – lassen wollte sie sich nie. Sie musste sich ihren Weg in andere Film- und Theaterrollen auch erkämpfen, das deutsche Fernsehen tat und tut sich schwer mit einer lesbischen Schauspielerin, wie Ulrike Folkerts in ihrer neuen Autobiografie „Ich muss raus“ schreibt. PLUS sprach mit der langjährigen Wahlberlinerin über das Buch. Ihre Biografie heißt „Ich muss raus“. Wo mussten Sie denn raus? Vor allem aus meiner eigenen gefühlten Begrenztheit. Ich fühlte mich ein bisschen zu stumm, zu schüchtern, zu eingesperrt – und musste einen Weg finden, wie ich mich nach außen transportieren kann mit dem, was mir wichtig ist. Also am Ende raus auf die Bühne, raus vor das Publikum, raus auch vor die Presse. Raus mit einer Haltung, die ich vertreten kann, raus mit meinem Coming-Out. Das waren alles Schritte, um zu lernen, zu sich selbst zu stehen. Das hat mich mein Leben lang umgetrieben. Weshalb haben Sie sich entschieden, Ihr Leben aufzuschreiben? Die Idee zur Autobiografie ist vom Verlag an mich herangetragen worden. Ich habe dann überlegt: Warum sollte ich jetzt ein Buch schreiben? Was ist so wichtig an meinem Leben? Ich habe auch Freundinnen und Freunde gefragt: Könnt ihr euch vorstellen, etwas über mich zu lesen? Ist das interessant? Und die haben gesagt: Du hast viele Dinge erlebt und du bist Vorbild, nicht nur für junge lesbische Frauen, sondern auch als Schauspielerin in dieser Branche, als Frau in dieser Gesellschaft. Das hat mir die Motivation gegeben, das auszuprobieren. So eine Autobiografie ist natürlich dazu da, nicht nur die schönen Dinge des Lebens zu beschreiben, die schönen Begegnungen, die man hatte. Sondern auch die schmerzhaften Punkte, an denen es dunkel wurde, an denen man an die eigenen Grenzen gestoßen ist, über seine Grenzen hinausgehen und Herausforderungen bewältigen musste. Auch scheitern lernen musste, um etwas zu lernen. Mir war wichtig, dass das in dem Buch auch Platz hat, sonst brauche ich keine Biografie zu schreiben. Und natürlich hatte ich auch einen Spaß daran, dass da Dinge drinstehen, die noch keiner weiß. Sie sind im Mai 60 Jahre alt geworden. War der runde Geburtstag für Sie ein guter Zeitpunkt, zurückzublicken? 60 ist eine magische Zahl. Da liegt doch schon ein ganz schöner Teil meines Lebens hinter mir. Ich habe beim Schreiben gemerkt, dass mein Leben reich war, ich viel Glück gehabt habe und ich meinen Weg gehen und viel erleben durfte. So ein Buch ist eine Chance, Revue passieren zu lassen. Ich hatte beim Schreiben die Journalistin Heike Vowinkel an meiner Seite, sie hat mir für das Buch eine Struktur gegeben, hat mit mir Gespräche geführt und aufgeschrieben. Ich habe dann jeden Satz in meinem Duktus, in meiner Art zu sprechen, formuliert. Denn mir war wichtig, sehr persönlich zu schreiben. Ich hatte meiner „Tatort“-Kollegin Lisa Bitter ein Exemplar meines Buches geschickt und sie meinte „Ulrike, ich höre dich sprechen, ich sehe dich, wenn ich das Buch lese ist es, als ob Du mir das erzählst“. Das war ein schönes Kompliment. Damit hat sie recht. Man hat Sie vor Augen, wenn man das Buch liest. Ich stehe zu jedem Satz. Beim Schreiben habe ich teilweise wild herummodelliert und Rücksprache gehalten oder meiner Freundin vorgelesen. Die sagte auch schon mal „Ulrike, da schnuddelst du über den Absatz, das ist noch nicht klar genug“. Und sie hatte recht, ich bin dann nochmal in mich gegangen, habe korrigiert, habe versucht, nicht auszuweichen, sondern möglichst die Dinge beim Namen zu nennen. Es war ein Geschenk, dieses Corona-Jahr für ein Buch nutzen zu können. Das hat mich echt glücklich gemacht. Haben Sie denn in der Rückschau noch etwas über sich gelernt? Vor ein paar Jahren habe ich noch wahnsinnig gehadert in diesem Beruf. Ich fühlte mich festgelegt auf diese Kommissarin, ich hatte das Gefühl, ich werde gar nicht wahrgenommen als Schauspielerin, die alles spielen kann und zu wenig herausgefordert ist mit anderen Rollen. In der Rückschau habe ich aber erkannt, dass ich immer etwas gemacht habe, immer Theater, immer andere Filme gedreht. Ich habe historische Filme gedreht und Komödien, ich war im Film schwanger und ich habe geheiratet – ich habe alles Mögliche gemacht und konnte mich ausprobieren, ich muss eigentlich total zufrieden sein. Das war eine Erkenntnis, die ich beim Schreiben hatte. Und das ist ein schönes Gefühl, wenn man 60 wird und man merkt: Mein Leben war wirklich reich und erfüllt, ich muss da jetzt nicht mehr Karriere machen und noch höher, schneller, weiter hinaus. Sondern ich habe mir eine sehr schöne Position erarbeitet und ich bin eine geschätzte Schauspielerin. Dieses Gefühl beweisen zu müssen, dass man etwas Besonders ist, das hört langsam auf. Ich bin schon etwas Besonderes. Meinen Sie das damit, wenn Sie an einer Stelle schreiben, dass Sie angekommen sind im Beruf und im Leben? Ja, das hat ganz viel damit zu tun. Gelassenheit ist vielleicht zu viel gesagt, aber es kehrt doch eine größere Ruhe ein. Dass ich selbst nicht genug wäre, das kann ich so nicht mehr sagen. Das stimmt einfach nicht, das wäre Jammern auf hohem Niveau. Ich darf mich wirklich glücklich schätzen, dass ich so präsent bin und mein „Tatort“ weiter so beliebt ist. Ich wünsche mir wirklich, die nächsten 20, 30 Jahre weiterzuarbeiten, einfach, weil mir die Filme und Rollen oder die Theaterstücke gefallen. Ihr Ziel ist also, nicht nur die dienstälteste „Tatort“-Kommissarin zu werden, sondern auch die älteste. (lacht) Im Moment haben wir einen guten Drive beim SWR mit der „Tatort“-Kommissarin Lena Odenthal. Wir haben tolle Autorinnen und Autoren, wir haben gute Dinge vor, ich bin da sehr zuversichtlich und freue mich auf die nächsten Projekte. Und wenn Lena Odenthal 67 wird, sie hat ja nicht mein Alter – wer weiß, was dann passiert. Der nächste „Tatort“ mit Ihnen wird Ihr 75. sein. In Ihrem Buch schreiben Sie, dass Sie auch Phasen hatten, in denen Sie mit der Rolle und den Drehbüchern auch gehadert haben. Beim „Tatort“ reden sehr viele Menschen mit, es gibt viele Verantwortliche. Fernseh-Chefs, Redakteure und Redakteurinnen, Produzenten und Produzentinnen – in einer Phase sollte Lena emphatischer werden, dann gab es plötzlich eine Fibel mit Dingen, die sie auf keinen Fall durfte: Alkohol trinken, rauchen, Fehler machen, sich verlieben. Und dann dachte ich: Was soll ich denn dann bitte spielen? Das ist ja kein Mensch mehr, das ist ein Roboter. Es gab auch Drehbücher, die sich nur um die Fragen nach dem Mörder und dem Motiv drehten. Die Kommissare sind da dann rein funktional. Mir ist das zu saft- und kraftlos, ich war zwischenzeitlich gelangweilt, dass es für meine Figur kein Entwicklung gab. Um das zu verbessern und wieder interessanter zu machen, habe ich viele Gespräche geführt. Ihnen macht der „Tatort“ also auch nach 32 Jahren noch Spaß. Ich bin total gerne beim „Tatort“-Dreh. Ich bin für zwei Folgen im Jahr beim SWR angestellt. Der Sender ist einer der wenigen, die noch ein festes Team für den „Tatort“ haben. Da gibt es Kameraleute, die ich seit 30 Jahren kenne, da gibt es Maskenbildner*innen, die seit 25 Jahren mein Gesicht schminken - das ist ein bisschen wie Familie. Wir kommen zweimal im Jahr zusammen und drehen einen Film. Und je besser das Buch ist oder je toller der Regisseur oder die Regisseurin, kann das eine richtig geile Zeit sein. Ich bin dann immer wirklich Feuer und Flamme, stürze mich da hinein und will, dass es ein guter Film wird, dass es leibhaftig wird und lebendig. Sie schreiben, dass es nicht einfach war, gute andere Rollen zu bekommen, weil man eben die „Tatort“-Kommissarin ist. Der Tatort wird rauf und runter wiederholt, er ist wahnsinnig präsent. Mir steht eigentlich „Tatort“ auf der Stirn geschrieben. Deswegen ist es natürlich schwierig für Caster oder Produzenten, mich anders zu besetzen. Aber das geht, wenn man eine wirklich ganz andere Figur spielt, was ganz anderes zeigt, dann kann man, auch wenn man als „Tatort“-Kommissarin bekannt ist, auch eine Mörderin darstellen. Es gibt aber eben ein Schubladen-Denken. Die einen sind immer die Bösen, die anderen immer die Guten. Sich davon zu befreien und aufzurütteln, ist nicht ganz leicht. Und dann kommt noch eine Ungleichbehandlung von Frauen und Männern hinzu. Es ist statistisch erwiesen, dass ab 50 die Anzahl der Hauptrollen für Frauen immer weniger wird. Es werden kaum Geschichten erzählt von wirklich guten Frauen und Heldinnen, sondern es gibt ganz viele Jungs-Geschichten, bei denen die Frauen Beiwerk sind. Ich spiele aber auch gerne im „Herz-Kino“, Pilcher und Katie Fforde, das habe ich beides mit Spaß gemacht und konnte damit auch zeigen: Ich kann das Kontrast-Programm zum „Tatort“ definitiv bedienen. Unterschätzen da die Produzenten oder die Fernsehsender das Publikum? Ja, ich glaube sie unterschätzen das Publikum, sie muten ihm wenig zu, sie sind sehr vorsichtig und haben Angst, zu viel Kritik abzubekommen. Es kommt aber einfach vor, dass ein Film auch mal nicht gut ankommt, das muss man dann aushalten. Wir hatten zum Beispiel einen „Tatort“ gedreht, bei dem die Dialoge improvisiert wurden. Bei manchen kam der sehr gut an, bei anderen überhaupt nicht. Da bekommen die Verantwortlichen dann eine Backpfeife und gehen künftig lieber auf Nummer sicher, um das zu vermeiden. Heute würde ich sagen, wir kamen mit dieser Folge an unsere Grenzen, aber wir haben es eben einfach mal ausprobiert. Experimente scheinen mir beim „Tatort“ schwierig, es wollen doch viele das klassische Schema 20.17 Uhr Mord, zwischendurch falsche Verdächtige und Ermittlungen und kurz vor Ende wird der Täter gefasst. Man kann natürlich einen klassischen „Tatort“ drehen, bei dem ich bis zum Schluss in die Irre geführt werde, um dann irgendeinen Mörder aus der Kiste hüpfen zu lassen. Ich finde es aber gut und wichtig, dieses Schema regelmäßig auch aufzubrechen. Es wird beim „Tatort“ ja auch viel ausprobiert. Es gibt nicht nur den Krimi, der nah an der Realität ist, sondern es gibt auch die Komödie in Münster, die sehr gut läuft, oder den Thriller, den Fantasy-„Tatort“ … Das Format lässt es zu, mit ihm zu spielen. Sie wurden 1999 von einer großen Boulevard-Zeitung geoutet. Was ging Ihnen da durch den Kopf? Ich habe regelrecht Panik bekommen. In erster Linie hatte ich Sorge um die Menschen, die in meiner unmittelbaren Umgebung sind, meine Freundin, meine Mutter, mein Vater, meine Geschwister. Wenn die morgen an die Tankstelle fahren und diese Schlagzeile lesen ... Ich habe deshalb versucht, alle vorzuwarnen. Ich habe das Outing aber auch eigentlich provoziert, sonst hätte ich mich nicht bei einem schwul-lesbischen Song Contest in die Jury setzen dürfen. Ich war dann trotzdem ein bisschen überfordert, damit umzugehen, weil auf so eine Schlagzeile irre viele Presseanfragen folgen. Ich habe auch gar nicht verstanden, warum das so wichtig ist. Muss ich erklären, dass ich so lebe? Ich habe dann die Flucht nach vorn angetreten, habe Rede und Antwort gestanden und nach zwei Wochen war das Thema vorbei. Für Ihren Sender war das Outing kein Problem. Die Verantwortlichen haben sich sofort hinter mich gestellt und gesagt: Egal was passiert, wir sind bei dir. Du bist unsere Lena Odenthal, das bleibt auch so. Das fand ich besonders schön und das hat mich natürlich auch gestärkt. Und so etwas braucht man eben in so einem Moment. Leute, die sagen: Komm, wir stehen das mit dir durch. Es war natürlich auch eine andere Zeit damals, es gab nicht viele Vorbilder. In der Schauspielbranche gab es kaum Leute, die sich geoutet hatten. Zu Jahresbeginn gab es das Manifest #ActOut, das 185 Schauspieler*innen unterzeichnet hatten und sich damit outeten. In der Branche ist es eigentlich bis heute tabu, darüber zu sprechen. Sich zu outen ist sozusagen karriereschädigend, weil die Phantasie von manchen Castern und Regisseuren beschränkt ist und man in deren Augen nicht mehr als Projektionsfläche funktioniert. Ich finde es schade, dass nach dieser langen Zeit, ich bin jetzt seit über 20 Jahren geoutet, dieses Thema noch immer nicht vom Tisch ist. Das Fernsehen, insbesondere das öffentlich-rechtliche, muss mehr tun für die Sichtbarkeit von schwulen, lesbischen, bisexuellen, trans*, queer und non-binären Menschen. Sie kommen nicht selbstverständlich als Teil der Gesellschaft vor. Das muss dringend besser werden und es sich auch schon sehr viele Gespräche in Gang kommen. Es geht auch ganz grundsätzlich um Vielfalt. Es geht auch um People of Color, um Menschen mit Behinderung. Die Streaming-Dienste sind da viel schon moderner, sie bedienen das einfach, ohne das gleich ein „Problem-Film“ draus wird. Ich bin ganz zuversichtlich, dass sich das ändern wird, es ist aber noch ein Stück zu gehen. 1997 war es glaube ich, da hatte sich Ellen DeGeneres geoutet. Und danach war ihre Karriere erst einmal vorbei. Ich selbst habe das nur in zwei, drei Fällen erlebt. Einmal wollte mich eine junge Regisseurin in einem großen Kinofilm als Mutter besetzen. Wir waren uns eigentlich einig, da scheint sie mitbekommen zu haben, dass ich mit einer Frau zusammen bin, und dann konnte sie sich mich nicht mehr als Mutter vorstellen. Da war ich wirklich erschrocken und dachte: Wie schade, ich bin Schauspielerin, ich kann alles spielen! Ich bin ja auch nicht Polizistin, um eine Polizistin zu spielen. Eigentlich wähnt man ja die Entertainment-Industrie sehr aufgeklärt und fortschrittlich. Aber im Zweifelsfall ist es nur der Klischee-Schwule, den man sieht. Es gibt schnell Stereotypen. Es darf aber kein ausgestelltes Klischee sein, sondern muss ein Mensch sein wie du und ich, der mit anderen in dieser Gesellschaft sein Leben lebt. Daran muss man echt stark arbeiten. Mit dieser Sichtbarkeit würde ein Zuschauer mit leichter umgehen können, man müsste dann nicht mehr erklären, weshalb das ist. Es ist einfach so. Sie haben erwähnt, dass Sie auch als Vorbild gesehen werden. Sind Sie das gerne oder lastet damit nicht auch ein gewisser Druck auf Ihnen? Es ist schon schön, Vorbild zu sein. Das äußerst sich ja vor allem darin, dass man sehr persönliche Briefe geschrieben bekommt, in denen Menschen schreiben, dass ich wichtig war oder bin in ihrem Leben. Dass sie da was gelernt oder mitbekommen haben, das entscheidend war für ihr eigenes Umgehen mit diesem „Anderssein“ ist. Ich hätte mir damals auch Vorbilder gewünscht. In meiner Kindheit, in meinem ganzen Umfeld in diesem Dorf, gab es nicht einen schwulen oder lesbischen Menschen, das war total tabu, das Thema existierte nicht in meinem Leben und meiner Familie. Ich habe blauäugig versucht, hetero zu sein, weil ich es nicht besser wusste. Dank der Schauspielschule hatte ich Gelegenheit, mir mal auf den Zahn zu fühlen, wer ich eigentlich bin und was ich gerne möchte. Belastend ist die Vorbildrolle nur, wenn man für die Community vor einen Karren gespannt werden soll. Sie sind 1989 nach Berlin gegangen, was hat sie hierhin geführt? Meine große Liebe zur Stadt. Ich bin mit 14 das erste Mal in Berlin gewesen, mit meiner Schulfreundin und ihren Eltern. Wir waren in der Schaubühne und ich war total fasziniert von dieser Stadt und von dem Theater. Das war berauschend, und seitdem hatte ich immer den Wunsch, dort einmal zu sein und zu leben. Als ich das Casting hatte für den Tatort, direkt nach meinem ersten Engagement im Staatstheater Oldenburg, wusste ich, dass ich freiberuflich bin und hinziehen kann, wo ich will. Und so zog ich im Mai 1989 nach Berlin. Da gab’s noch die Mauer, da gab’s noch das kleine West-Berlin. Und es gab eine sehr präsente schwul-lesbische Szene, in die ich einfach eintauchen konnte, das fand ich toll. Ich habe in einer Lesben-Bar gearbeitet, war viel aus, war auf dem CSD, habe schwul-lesbisch Sport gemacht. Das war total wichtig für mich, für meine Identifikation mit dieser Homosexualität: Wir sind viele, es gibt uns, das darf sein. Das war eine schöne Zeit. Wie ein Doppelleben neben dem Beruf. Dafür war Berlin genau die richtige Stadt. Und ist Berlin 32 Jahre später weiter die richtige Stadt? Ja. Ich bin jetzt über die Hälfte meines Lebens in Berlin und habe hier so viele Freunde, so viele schöne Erlebnisse, so viele Bezirke, in denen ich gewohnt und die ich kennen gelernt habe. Ich wüsste im Moment nicht, wo ich sonst sein möchte. Das ist die richtige Stadt, und das wird sie wohl auch bleiben. Fahren Sie mit der BVG, wenn Sie in der Stadt unterwegs sind? Ich versuche, viel Fahrrad zu fahren. Berlin macht mit dem Fahrrad Spaß, gerade jetzt im Frühling. Aber ich bin eine Freundin der BVG. Ich bin mit dem Netz sehr vertraut und fahre gerne U-Bahn. Da ist total das Leben! Das liebe ich auch an Berlin. Ich habe eigentlich immer irgendwelche BVG-Tickets in meinem Portemonnaie, damit ich da allzeit hineinspringen kann. Interview: David Rollik  

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