Schnelles straßenunabhängiges Verkehrsmittel

Schnelles straßenunabhängiges Verkehrsmittel

Am 15. Februar 1902 wurde die Strecke vom Stralauer Tor bis zum Potsdamer Platz eröffnet.

Werner Siemens war es, der sich schon 1879 mit dem Bau eines straßenunabhängigen schnellen Verkehrsmittels für die Innenstadt befasste. Die erste Strecke wurde noch als Hochbahn gebaut. Bis 1913 wurde das Streckennetz auf 37,8 Kilometer ausgebaut. 27 Kilometer davon waren Tunnelstrecken. In den Jahren der Weimarer Republik kamen 42,5 Kilometer Streckennetz hinzu.

Wiederaufbau und Teilung

1945 musste der U-Bahn-Verkehr vollkommen still gelegt werden – eine Folge der starken Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Aber schon am 14. Mai 1945, zwölf Tage nach der Kapitulation in Berlin begann die U-Bahn, ihre Fahrten auf zwei Teilstrecken wieder aufzunehmen. Die letzten Kriegsschäden waren 1951 beseitigt. Am 13. August 1961 wurden die Linien U1 und U2 unterbrochen, die U6 und U8 hielten nicht mehr im Ostteil der Stadt. Ausnahme: Die U6 stoppte weiterhin auf dem Bahnhof Friedrichstraße. Der weitere Ausbau des Netzes erfolgte vorwiegend im Westteil der Stadt.

Nach dem Fall der Berliner Mauer

Schon im November 1989 hielten die U-Bahnen der Linien U6 und U8 wieder in Bahnhöfen des Ostteils. Bis zum 1. Juli 1990, also noch vor Vollzug der Deutschen Einheit waren alle Stationen wieder in Betrieb.